Gute Gesundheitsversorgung darf nicht an der Finanzierung scheitern

Bericht von Nicolas Mülbrecht Breer:
Gemeinsam mit Veronika von Manowski (Geschäftsführerin), Ruth Meyer (Vorsitzende der Mitarbeitervertretung), Günter Buss sowie Ralf Nehe, Ralf Diedrichs und Marlen Schmitz von Bündnis 90/Die Grünen Emsland Nord habe ich mich Marien Hospital Papenburg ausgetauscht.

Im Mittelpunkt standen die möglichen Folgen des geplanten GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes. Die Verantwortlichen vor Ort befürchten erhebliche finanzielle Belastungen – mit möglichen Auswirkungen auf Personal und die medizinische Versorgung im Emsland und im südlichen Ostfriesland.

Gerade im ländlichen Raum sind unsere Krankenhäuser unverzichtbar. Sie sichern die wohnortnahe Versorgung und leisten jeden Tag Enormes für die Menschen in unserer Region. Deshalb dürfen wirtschaftliche Zwänge nicht dazu führen, dass Versorgungsangebote eingeschränkt oder Beschäftigte zusätzlich belastet werden.

Ich nehme die Sorgen der Mitarbeitenden sehr ernst und werde sie in die politischen Beratungen einbringen. Für mich ist klar: Krankenhäuser brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, eine auskömmliche Finanzierung und die vollständige Refinanzierung tariflicher Lohnsteigerungen. Gute Gesundheitsversorgung ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge – und darf nicht kaputtgespart werden.

Vielen Dank an alle Gesprächspartner*innen für den offenen Austausch und an die Beschäftigten des Marien Hospitals für ihren täglichen Einsatz!

Foto: Ralf Nehe